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Aktuelles/Termine

Kaminabend

06.Dezember 2018

 

 

Aktuelles / Termine

Hohe Auszeichnung für Hubert Scharf                                           Goldene Ehrennadel der Europa-Union für langjährige Verdienste

Foto: Kerstin Woltring

Hohe Auszeichnung für Hubert Scharf (l.). Der Ehrenvorsitzende der Europa-Union im Kreis Steinfurt erhielt für sein langjähriges und herausragendes Engagement für Europa aus den Händen des NRW-Landesvorsitzenden Peter Wahl die „Ehrennadel der Europa-Union Deutschland in Gold“ nebst Urkunde.

 

 

 

Rheine/Steinfurt. Hubert Scharf ist seit Jahrzehnten ein überzeugter und engagierter Europäer. Peter Wahl, der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Europa-Union, verlieh ihm dafür jetzt die Goldene Ehrennadel des Verbandes. „Europa erklären und kennenlernen“, war das Leitmotiv von Hubert Scharf, der sich mehr als ein halbes Jahrhundert in der größten, unabhängigen Bürgerinitiative für Europa engagiert. Den Rahmen für die Ehrung seiner Verdienste bildete der traditionelle Kaminabend der Europa-Union (EUD) im Kötterhaus des Steinfurter Kreislehrgartens.

 

Hubert Scharf ist schon seit seiner Jugend ein überzeugter Europäer. In Niederschlesien geboren, erlebte er als Kind Flucht und Vertreibung kennen. Verständlich daher, das für ihn Europa heute „die Friedensinitiative für die Welt“ sein muss. „Völker Europas hört unsere Stimme“, dieser über den Rundfunk verbreitete Hilferuf eines ungarischen Panzerkommandanten während der Zerschlagung des ungarischen Aufstandes durch die Sowjetunion im Jahr 1956 war für ihn ein Schlüsselerlebnis und zugleich die Aufforderung, sich für ein vereintes, friedliches Europa zu engagieren.

 

Zunächst wirkte Hubert Scharf kommunalpolitisch auf der Orts-, Kreis- und Landesebene. Im Mai 1975 zog er für die CDU in den Steinfurter Kreistag ein. Lange Jahre wirkte er dort als Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Landrat. Bereits im November 1995 erhielt er für seine besonderen Leistungen zum friedlichen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland und für seine langjährige kommunalpolitische Tätigkeit das Bundesverdienstkreuz.

 

1979 trat er in den EUD- Kreisverband Steinfurt ein. Nie war er nur „einfaches Mitglied“, sondern immer voller Tatkraft und Engagement für die Ziele des Verbandes. Neben der hauptberuflichen Leitung des Kopernikus-Gymnasium Rheine, eine der heutigen Europa-Schulen im Kreis, und seinen politischen Mandaten war er über viele Jahre als Kassenprüfer und Beisitzer im EUD-Kreisvorstand tätig.

 

Nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Rolf Cyprian war Hubert Scharf als ein Mensch mit hohem ehrenamtlichem Engagement bereit, einen beträchtlichen Teil seiner Freizeit und seines Ruhestandes für die Anliegen und Interessen der Europäischen Gemeinschaft und der in ihr lebenden Menschen einzusetzen. So wählte ihn die Mitgliederversammlung 2014 zum Vorsitzenden und 2018 zum Ehrenvorsitzenden des EUD-Kreisverbandes.

 

Immer wieder war er als Zeitzeuge in Schulen unterwegs, um jungen Menschen authentisch darüber zu berichten, wie wertvoll das heutige Europa für den Frieden unter den europäischen Völkern ist, welche Vorteile Europa für die Menschen mit sich bringt und dass man dieses nicht einfach als gegeben hinnehmen darf. Diese Zeitzeugengespräche, die Mitwirkung in „EuropaCafés“ in Schulen, die Vortragsveranstaltungen zu aktuellen europäischen Themen und Studienfahrten ins europäische Ausland prägten seine Zeit als Vorsitzender. Zudem schuf er in seiner Amtszeit die Voraussetzungen für die Gründung des Kreisverbandes als eigenständig eingetragener Verein, eine weit in die Zukunft wirkende Entscheidung.

 

Über den EUD-Vorsitz hinaus gestaltete er als Schulleiter und stellvertretender Landrat die europäischen Partnerschaften des Kreises Steinfurt und seiner Heimatstadt Rheine mit. Zudem pflegte er die europäische Netzwerkarbeit mit befreundeten Vereinen und Verbänden.

Im Frühjahr dieses Jahres gab er den Vorsitz des EUD-Kreisverbandes an Dr. Angelika Kordfelder ab. Hubert Scharf warnte in seinen Dankesworten vor einem zerstrittenen Europa, das kein Gewicht in der Weltpolitik mehr haben werde. Sein Wunsch ist es, die Friedensdividende Europas fortzuschreiben, denn „der Friede ist das Beste aller Dinge“.

 

 

 

 

Kommunen in Europa – Europa der Kommunen

Die diesjährige Delegiertenversammlung des Rates der Gemeinden und Regionen Europas am 19./20.11. in München stand ganz im Zeichen der Herausforderungen kommunaler Europaarbeit. Kommunale Europaarbeit zwischen knappen Budgets und Bürokratie und die Zukunft kommunaler Städtepartnerschaften sowie Europa und die Jugend waren nur drei der zahlreichen Aspekte, mit denen sich die Delegierten auseinandersetzten.

 

Die Deutschen Sektion des RGRE bündelt die Interessen von rund 800 europaengagierten Städten, Landkreisen und Gemeinden in Deutschland in Richtung Europa. In den Delegiertenversammlungen und Ausschüssen machen sich jeweils über die Kommunalen Spitzenverbände oder die Mitgliedsstädte entsandte kommunalpolitische Vertreter für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort stark. Auch aus dem Kreis Steinfurt waren Delegierte dabei. Dr. Angelika Kordfelder, Mitglied des Hauptausschusses im RGRE war gleich in Doppelfunktion anwesend.  Als EUD Vorsitzende des Kreisverbands Steinfurt konnte sie zahlreiche Kontakte mit anderen EUD Vertretern aus ganz Deutschland vertiefen, aber auch zugleich Werbung machen für die überparteilichen Aktivitäten der EUD gerade mit Blick auf die Europawahl 2019.  Besonderes Interesse für die EUD Arbeit zeigte auf dem Kongress auch Gisela Lang aus Ibbenbüren, RGRE Delegierte und Mitglied des Kreistags in Steinfurt. Sie kündigte an, ebenfalls der EUD beizutreten.

Dr. Angelika Kordfelder und Gisela Lang gratulieren Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe zu seiner Wahl zum neuen RGRE Präsidenten

 

Dr. Angelika Kordfelder wurde erneut in den Hauptausschuss und den Ausschuss für Kommunale Entwicklungszusammenarbeit des RGRE gewählt. Zudem ist sie Rechnungsprüferin des RGRE für die kommenden drei Jahre. Gisela Lang wurde erstmalig in den Ausschuss für Kommunale Zusammenarbeit gewählt.

 

Begeistert waren die Delegierten von der leidenschaftlichen Pro-Euröpaischen Rede des Begründers der „Pulse of Europe -Bewegung“ Dr. Daniel Röder.

Ergebnis des diesjährigen Kongresses war die Verabschiedung der Münchener Erklärung des RGRE „Kommunen in Europa – Europa der Kommunen“. Hierin bringen die Delegierten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die Europäische Union uns allen in den letzten 70 Jahren Frieden und Wohlstand gebracht hat und dass es für ein starkes und vereintes Europa einzutreten gilt, welches auf gemeinsamen wichtigen Werten beruht, nämlich Demokratie, Menschenrechte, Solidarität, Gleichstellung der Geschlechter und Achtung der Rechtsstaatlichkeit. Mit dieser Erklärung werden die aktuellen und zukünftigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die Mitglieder der EU-Kommission und die Bundesregierung insbesondere aufgefordert, die Schlüsselrolle der Städte, Landkreise und Gemeinden bei der Vorbereitung, Gestaltung, Finanzierung und Umsetzung de wichtigsten Politiken der europäischen Union anzuerkennen und deren Rolle deutlich zu stärken (vgl. www.rgre.de)

 

Für die EUD ist die Münchener Erklärung ein weiteres Basispapier für die Informations- und Aufklärungsarbeit über die Chancen und Notwendigkeiten eines vereinten Europas in den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort.

 

gez. Dr. Angelika Kordfelder

 

 

 

Landesversammlung in Steinfurt

Seit 2014 vertritt Bernd Weber die Interessen der Europa-Union Steinfurt e.V. im Landesvorstand der Europa-Union NRW. Jetzt wurde er für weitere zwei Jahre in dem deutlich verkleinerten Arbeitsvorstand des Landesverbandes gewählt. Die Europa-Union gilt als größte, parteipolitisch neutrale Bürgerinitiative für Europa in Deutschland.

Damit Europa eine Zukunft hat

Bernd Weber jetzt im Arbeitsvorstand des EUD-Landesverbandes

 

Rheine.  „Nur ein einiges und demokratisches Europa kann Frieden und Wohlstand in einer freien Gesellschaft garantieren“, so fasste Bernd Weber als Berichterstatter in der Landesversammlung der Europa-Union NRW die Motivation der Delegierten zusammen, die am vergangenen Samstag im Kreishaus Steinfurt ihre Initiativen zur Europawahl 2019 festlegten. Bernd Weber wurde von den aus ganz Nordrhein-Westfalen stammenden Delegierten in den deutlich verkleinerten Landesvorstand gewählt. Als Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Steinfurt vertritt er die Interessen und Ideen der lokalen Europäer in dieser landesweiten Organisation. Ein deutlich verkleinerter Arbeitsvorstand und eine neue Verbindungsebene zwischen diesem und den Kreisverbänden soll die Schlagkraft der größten Bürgerinitiative für Europa in Deutschland erheblich verbessern. Mit zahlreichen Aktionen “vor Ort“ wollen sie die Erfolgsgeschichte Europas nach außen tragen und dazu beitragen, dass die pro-europäischen Kräfte „lauter“ und im Parlament wieder die Mehrheit stellen werden.

 

Der gastgebende Landrat Dr. Klaus Effing forderte die Versammlung dazu auf, dem vereinten Europa wieder zu mehr Akzeptanz und Vertrauen zu helfen. Angesichts rechtspopulistischer Strömungen in verschiedenen Ländern Europas verurteilte er die Alleingänge einzelner Staaten und rief dazu auf, das Gemeinschaftsgefühl in Europa zu stärken. Mut dazu machten auch der“ dienstälteste“ Europaparlamentarier Elmar Brok und die Präsidentin der Europäischen Bewegung, Dr. Linn Selle aus Berlin. Markus Thürmann, Geschäftsführer der Jungen Europäischen Föderalisten NRW, der Jugendorganisation der Europa-Union, rief dazu auf, die „Schlagbäume in den Köpfen der Menschen“ zu beseitigen. Er zeigte sich von der Fähigkeit der Europa-Union überzeugt, ein vereintes Europa zu erreichen.

 

In drei Arbeitsgruppen entwickelten die Delegierten einen Wahlaufruf zur Europawahl, ihre Vorstellungen von der Zukunft Europas und ihre zukünftige Zusammenarbeit mit den Kommunen in NRW. Konkret fordern sie die Menschen dazu auf, ein demokratisches, rechtsstaatliches und vereintes Europa zu wählen, „damit Europa und wir eine Zukunft haben!“

 

Die konkreten Veranstaltungen und Aktionen zur Europawahl, die von Wahlarenen bis zu Diskussionen am Küchentisch reichen, sollen nach Aussagen von Bernd Weber mit den Vorgaben des Bundesverbandes abgestimmt und vom Landesausschuss spätestens im November für die Kreisverbände vorbereitet werden. Der Kreisverband Steinfurt wird allein und im Netzwerk mit lokalen Europäern unter anderem in Rheine eine Veranstaltung mit den hier lebenden Unionsbürgern, insbesondere aus Portugal, durchführen.

 

Die Zukunft Europas sieht Bernd Weber in einem europäischen Bundesstaat. Nationalstaaten stoßen heute schon in vielen Bereichen an die Grenzen ihres politischen Gestaltungsspielraums. Viele Herausforderungen wie die Regulierung von multinationalen Unternehmen und Finanzmärkten, die Nutzung der Chancen der Digitalisierung, der Datenschutz oder die Aufnahme von Flüchtlingen lassen sich nicht mehr sinnvoll auf nationale, sondern nur noch gemeinsam auf europäischer Ebene lösen. Die Europa-Union NRW will sich daher in einen dauerhaften Diskurs über die Zukunft Europas einbringen. In diesem Sinne fordert er gemeinsam mit dem Landesverband den Bundesstaat Europa, um das historische Projekt der europäischen Einigung zu vollenden.

 

 

 

 

 

 

 

Suche nach parlamentarischen Partnern Europaunion im Gespräch mit Mitgliedern des Landtags

Gemeinsame Ziele auf dem Weg zu einem vereinten Europa standen im Mittelpunkt des Gespräches der Mitglieder der Europaunion im Kreisverband Steinfurt mit den Landtagsabgeordneten Andrea Stullich und Alexander Brockmeier (2.u.3.v.l.).

 

 

Steinfurt/Rheine. Bestens vernetzt sind die Mitglieder der Europaunion Deutschland (EUD) über ihre Mitglieder im Europaparlament sowie im Deutschen Bundestag. Gespräche über gleiche Ziele auf der Landesebene führen Vorstandsmitglieder des EUD-Kreisverbandes Steinfurt derzeit mit den lokalen Landtagsabgeordneten. Andrea Stullich (CDU), die zugleich auch Cristina Schulze Föcking vertrat, und Alexander Brockmeier (FDP) nahmen sich Zeit für die Anliegen der EUD und zeigten sich offen für die Bildung einer Parlamentarier Gruppe der EUD im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

 

Ausführlich hatte sich die EUD mit dem Düsseldorfer Koalitionspapier beschäftigt und gleichlautende Ziele in der Europapolitik des Landes ausgemacht. Gemeinsam will man die europäische Einigung den Menschen näher bringen und den europäischen Gedanken im Schulunterricht vertiefen. Neben zahlreichen weiteren Gemeinsamkeiten ist die EUD gerade auf diesen beiden Feldern mit gleicher Zielsetzung unterwegs, wie Vorstandsmitglied Bernd Weber in dem Gespräch verdeutlichte. Die Friedens-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die Asylpolitik der EU, die Zukunft Europas und der westlichen Balkanstaaten, der Populismus in Europa, der bevorstehende BREXIT und die Gewalt an Frauen waren Themen, die die EUD mit interessierten Europäern diskutierte. Studienfahrten führten nach Polen, Portugal und in die Niederlande. Im Vorfeld der Europawahlen im Mai des nächsten Jahres plant die EUD den Besuch des Europaparlaments in Straßburg. Vom 11. bis 14. März 2019 will man sich intensiv mit den Aufgaben des Parlaments und deren Bedeutung für die Zukunft Europas beschäftigen. Wer Interesse an dieser Fahrt hat, kann sein Interesse in der Geschäftsstelle der EUD im Steinfurter Kreishaus melden. Im Jahr 2020 wird die EUD dann auf einer Studienreise die Kulturhauptstadt Galway und das EU-Mitglied Irland in den Mittelpunkt des Interesses stellen.

 

Die Zusammenarbeit der EUD mit den Schulen gehört seit Jahren zu ihrem Alltag. Erst in der vergangenen Woche unterstützten Vorsitzende Dr. Angelika Kordfelder und weitere Vorstandsmitglieder den Europatag am Kardinal-von-Galen-Gymnasium in Mettingen. Mit dem Projekt „Europa-Salz der Erde“, zahlreichen Europa-Cafés und dem Theaterstück „Die Neuerfindung Europas“ bot die EUD den Schulen weitere Möglichkeiten, Europa in den Unterricht einzubinden.

 

Mit ihrer Forderung nach einem bundesstaatlichen Europa und der Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa auf föderativer und demokratisch-rechtsstaatlicher Basis sieht sich die EUD im Einklang mit weiten Teilen der nordrhein-westfälischen Parlamentarier. Um für ihre Anliegen und zahlreichen „Alltagsfragen“ konkrete Ansprechpartner im Landesparlament zu haben, strebt sie eine Parlamentarier Gruppe an, die sich insbesondere den Europäischen Belangen widmet. Neben ihrem Interesse daran sicherten Andrea Stullich und Alexander Brockmeier ihre Unterstützung bei der institutionellen und projektbezogenen Landesförderung für die gemeinsamen europäischen Zielsetzungen zu. Zudem wollen sie gemeinsam engagierten jungen Europäern aus der Nachwuchsorganisation der EUD Praktika im Landtag Nordrhein-Westfalen ermöglichen.

 

 

 

Aktionen zur Europawahl starten in Steinfurt MdL Norwich Rüße im Gespräch mit der Europa-Union

Im Gespräch mit MdL Norwich Rüße (4.v.l.) loteten die Vorstandsmitglieder Anne Frie, Bernd Weber, Dr. Angelika Kordfelder, Jürgen Cosse und Annerose Pott (v.l.) gemeinsame Interessen aus.

 

 

Kreis Steinfurt. Die auch im Kreis Steinfurt aktive Europa-Union ist bundesweit die mitgliederstärkste, überparteiliche Bürgerinitiative für Europa. Sie zeichnet sich durch Vorträge und Diskussionen zu aktuellen europapolitischen Fragen, durch die Präsenz auf Veranstaltungen wie dem Katholikentag, die Unterstützung von Europa-Schulen und durch Studienfahrten aus. In Gesprächen mit den örtlichen Landtagsabgeordneten sucht sie derzeit nach gemeinsamen Zielen und einer klassischen „Win-win-Situation“ für beide Seiten. Im Gespräch mit MdL Norwich Rüße stellte sie ihre europapolitische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit heraus, die auch nach dem Willen der Landtagsfraktion Bündnis90/Die GRÜNEN ausgebaut werden soll.

 

Derzeit bereitet sich der Kreisverband Steinfurt unter Vorsitz von Dr. Angelika Kordfelder auf die am 15. September 2018 im Steinfurter Kreishaus stattfindende Landesversammlung der nordrhein-westfälischen Europa-Union vor. Dabei wird die im kommenden Jahr stattfindende Europawahl im Mittelpunkt stehen. Dr. Linn Selle, die Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschlands, die die Kampagne der Pro-Europäer für die Europawahl entwickelt, wird in einem Impulsvortrag die Landesversammlung prägen. Mitglieder und interessierte Europäer sind zu diesem Teil der Landesversammlung eingeladen.

 

Die Landesversammlung wird somit der Auftakt für Aktivitäten sein, die die Wahlbeteiligung der Wahlberechtigten anregen und die von der Europa-Union verfolgten Ziele fördern soll. Allein durch die Tatsache, dass die nur noch knappe Mehrheit der Pro-Europäer im Straßburger Parlament bröckelt und sich die rechtspopulistischen Kräfte in Europa mit ihren nationalstaatlichen Vorstellungen in Stellung bringen, dürfte Motivation für die Mitglieder der Europa-Union sein, sich für ein „Wählen-Gehen“  und für ihre europapolitischen Ziele einzusetzen.

 

Mit ihrer Forderung nach einem bundesstaatlichen Europa und der Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa auf föderativer und demokratisch-rechtsstaatlicher Basis sieht sich die überparteiliche Europaunion im Einklang mit weiten Teilen der nordrhein-westfälischen Parlamentarier. Um für ihre Anliegen und zahlreichen „Alltagsfragen“ konkrete Ansprechpartner im Landesparlament zu haben, strebt sie eine Parlamentarier Gruppe an, die sich insbesondere den europäischen Belangen widmen soll. Norwich Rüße wird das Anliegen der Steinfurter Europa-Union stützen und sich für eine solche Interessengruppe im Landtag einsetzen.

 

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