Europa Union Deutschland

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Aktuelles/Termine

Mitlgliederversammlung am 22. März 2018 in Rheine

 

 

Zukunft Europas | Vortrag DI 26. September 2017 | 18:30 Uhr

Volles Haus bei der Mitgliederversammlung in Emsdetten | Kreisverband wird selbstständig

Auf der Mitgliederversammlung der Europa-Union des Kreisverbandes Steinfurt in der Gaststätte Mölljans in Emsdetten sorgte Dr. Markus Pieper aus Lotte, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), für Spannung. Es würde ihn nicht überraschen, wenn die im vergangenen Jahr mit knapper Mehrheit gefallene Brexit-Entscheidung im Vorfeld der nächsten britischen Parlamentswahlen auf den Prüfstand gestellt werden könnte. Denn: „Bei den jetzt beginnenden offiziellen Verhandlungen über den Brexit wird die Europäische Union dem austrittswilligen Großbritannien eine Rechnung über mindestens 60 Milliarden Euro präsentieren“, erklärte Pieper. „Zudem wird der Schaden für die britische Wirtschaft enorm. Das könnte Großbritannien am Ende noch einmal zum Nachdenken bringen.“

 

Pieper, selbst Mitglied im Kreisverband, berichtete anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Römische Verträge“ über die aktuelle Situation in Europa und fand auch kritische Töne für die Europäische Union und ihre Gremien. Man habe sich in der Vergangenheit oftmals zu weitgehend und zu detailliert, auch in kommunale Angelegenheiten, eingemischt. Hier sei in Zukunft eine Kurskorrektur angebracht und deshalb sei der „Hut der Besserwisser“ abzulegen, so Pieper. Stattdessen müsse der Dialog mit den Mitgliedsstaaten sowie mit Bürgerinnen und Bürgern an erster Stelle stehen. „Die Europäische Kommission und das Europa-Parlament müssen sich mehr als Dienstleister verstehen und sich auf wesentliche politische Aufgaben wie die Außen- und Sicherheitspolitik, die Flüchtlingsfrage, die Energieversorgung in Europa und die Forschungspolitik konzentrieren“, zeigte Pieper den seiner Meinung nach voraus liegenden Weg auf.

 

In der anschließenden Diskussion über die anstehenden Brexit-Verhandlungen, die europäische Schuldenkrise, die Flüchtlingspolitik und das aktuelle Verhältnis der EU zur Türkei beschrieb Markus Pieper die Vorteile des Verbleibs Großbritanniens in der EU für beide Seiten und bat um eine sachliche Auseinandersetzung mit der Türkei: „Die Türkei besteht nicht nur aus Erdogan-Anhängern, sondern auch aus vielen Menschen, die seit Jahren Millionen Flüchtlingen aus Syrien eine Bleibe bieten.“ Sein Plädoyer: „Die EU und die Türkei müssen gerade auch in dieser schwierigen Zeit Gespräche führen.“ Das Ziel sei jedoch nicht mehr eine Mitgliedschaft der Türkei sondern eine Verbesserung der Nachbarschaftsbeziehungen.

 

Außerdem gab es auf der Mitgliederversammlung auch wichtige Entscheidungen zu treffen. So haben die Mitglieder die Eintragung der Europa-Union des Kreisverbandes Steinfurt mit eigener Rechtspersönlichkeit in das Vereinsregister beschlossen, sodass der Kreisverband selbstständig wird und nicht mehr als unselbständiger Bestandteil des Landesverbandes arbeitet. Einstimmig verabschiedeten die Mitglieder die ihnen vom Vorstand vorgelegte Satzung.

 

Anne Frie stellte den Geschäftsbericht für 2016 vor, den Kerstin Woltring mit dem Kassenbericht ergänzte. Auf Antrag des Kassenprüfers Rolf Maybaum erteilte die Mitgliederversammlung dem Vorstand einstimmig Entlastung. Der Vereinsvorsitzende Hubert Scharf rief die Mitglieder abschließend dazu auf, die pro-europäische Bewegung „pulseofeurope“ zu unterstützen. In diesem Zusammenhang wies er auf die Demonstrationen in Rheine und Münster hin, die sonntags jeweils um 14 Uhr beginnen.

 

 

 

 

 

 

Worte statt Werte? Populismus in Europa             Europaunion lädt zur Information und Diskussion ein

Mit Plakaten und Flyern werben Vorstandsmitglieder der Europaunion Deutschland, Kreisverband Steinfurt, für die Informations- und Diskussionsveranstaltung „Werte statt Worte? – Populismus in Europa“, die am Donnerstag, 16. Februar 2017,  18:00 Uhr, im Ibbenbürener Berufskolleg Tecklenburger Land stattfinden wird. Unser Foto zeigt v. l. Annerose Pott, Vorsitzender Hubert Scharf, Markus Möller, Geschäftsführerin Anne Frie und Rolf Maybaum.

Ibbenbüren/Rheine. Mit seinem „America first!“ und der konsequenten Umsetzung seiner Wahlversprechen hat der neue US-Präsident Donald Trump den nationalistischen Tendenzen in den europäischen Ländern Auftrieb verliehen. Europaweit verzeichnen rechtspopulistische Parteien große Zuwächse. Und so sehr sich diese Parteien in Frankreich, den Niederlanden, Ungarn oder bei uns auch unterscheiden, so einig sind sie sich in der Haltung gegenüber der Europäischen Union, die von Skepsis bis zur offenen Ablehnung reicht. „Wenn nicht jetzt, wann dann, ist ein starkes Eintreten für ein gemeinsames Europa notwendig“,  meint der Vorstand der Europaunion Deutschland, Kreisverband Steinfurt, und lädt am Donnerstag, 16. Februar 2017, 18:00 Uhr, in das Ibbenbürener „Berufskolleg Tecklenburger Land“, Wilhelmstraße 8, zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. „Worte statt Werte? – Populismus in Europa“ überschrieb er das Informationsangebot für interessierte und engagierte Europäer. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter der Telefonnummer 02551/69-2776 oder unter E-Mail: post@eu-direct.Info ist erwünscht.

 

Ein zunehmender Nationalismus prägte den Brexit, den Regierungswechsel in den USA und das Referendum in Italien. Die politischen Unwägbarkeiten sind vor den anstehenden Wahlen in den EU-Gründungsländern Niederlande, Frankreich und Deutschland groß. Populistische Anti-EU-Parteien könnten zur stärksten Kraft werden. Die Auswirkungen auf die europäische Integration sind nicht absehbar.

 

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass Angst vor Globalisierung der entscheidende Faktor für Rechtspopulismus ist und traditionelle Wertvorstellungen sich weniger stark auswirken. In der Veranstaltung wird Moderator Udo Röllenblech erste Ergebnisse des Netzwerkes für Kommunikation und politische Bildung zum Populismus vorstellen. Birgit Schmitz-Lenders, Leiterin der Europäischen Akademie Bayern wird unter dem Titel „Worte statt Werte“  die aktuellen populistischen Strömungen in Europa offenlegen und Diskussionsansätze aufzeigen, wie die Gefahren für Europa auf der Basis demokratischer Grundwerte und europäischer Solidarität gemeistert werden könnten.

 

Prüfsteine für den Rechtspopulismus in Europa sind die in diesem Jahr anstehenden Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Die Niederländer wählen ihre 2. Kammer bereits am 17. März 2017. Die Europa-Union freut sich daher besonders, dass Bart van Winsen, ein überzeugter Europäer aus dem EUREGIO-Raum und intimer Kenner der politischen Szene, die aktuelle Situation in den Niederlanden erläutern wird. Der aus Haaksbergen stammende van Winsen war selbst über vier Jahre lang Mitglied des niederländischen Parlaments und leitete in der Zeit als Vorsitzender die niederländisch-deutsche Parlamentariergruppe. Derzeit führt er die „Task Force CDA-CDU“ der Euregio, die die politische Zusammenarbeit in allen europäischen Regionen fördern will.

 

Die Europa-Union des Kreisverbandes Steinfurt wird bei der Durchführung dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung unterstützt von der Stadt Ibbenbüren und der WESt des Kreises Steinfurt als Trägerin des europa direct Informationszentrums.

 

 

 

 

 

Delegation aus NRW zur 70-Jahr-Feier in Berlin.

Teilnehmer Kreisverband Steinfurt: Bernd Weber, Stellv. Vorsitzender

 

 

 

 

Die Niederlande: So nah und doch so unbekannt                 Eine politische Landeskunde

Die Europa Union Steinfurt bietet in 2017 wieder eine Studienreise an, die gemeinsam mit dem DEPB geplant und durchgeführt wird.
Diesmal ist unser Ziel unser europäisches Nachbarland, die Niederlande.

Da um die Jahreswende oftmals auch über Urlaube für das kommende Jahr nachgedacht wird, hier nun zur Ergänzung Ihrer Überlegungen
unsere Ausschreibung der Studienfahrt 2017.

Es stehen 30 Plätze zur Verfügung, die nach dem "Windhundprinzip" vergeben werden.
Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung nur mit dem übersandten Anmeldebogen vorgenommen werden kann.

Der Kreisverband Steinfurt unterstützte den Ausstellungsstand der Europa-Union-Deutschland auf dem 29. Bundesparteitag der CDU-Deutschlands in Essen

V.l.: Stellv. Vorsitzender des Kreisverbandes Steinfurt, Bernd Weber, Landesgeschäftsführerin Kirsten Eink, MdEP Renate Sommer und EDU-Landesvorsitzender Peter Wahl. Gemeinsam mit weiteren Mitgliedern des Landesverbandes und der JEF führten sie zahlreiche Gespräche mit interessierten Teilnehmern und Gästen des Bundesparteitages.

 

 

 

Den Kreislauf der Gewalt an Frauen durchbrechen EU will der Menschenrechtsverletzung ein Ende setzen

Die Gewalt an Frauen ist eine brutale Form von Diskriminierung und Verletzung der Grundrechte. Sie ist sowohl eine Ursache als auch eine Folge von Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern. Wie Mirja Hannele Ahokas von der Regionalvertretung der Europäischen Kommission Bonn in der Podiumsdiskussion der Europaunion am vergangenen Freitag mitteilte,  leitet die Europäische Kommission aktuell eine Reihe von Maßnahmen für das kommende Jahr ein, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen in all ihren Formen zu bekämpfen. „Wir müssen ein für alle Male dieser klaren Menschenrechtsverletzung ein Ende setzen“, zitierte sie Véra Jourová, die EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucher und Gleichstellung der Geschlechter.

 

Die Europa Union, Kreisverband  Steinfurt hatte gemeinsam mit der WESt-Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft, den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Steinfurt und der Stadt Rheine, der VHS, FBS und dem Lenkungskreis „Flüchtlingsarbeit Kirchen/Caritas“ zu der Podiumsdiskussion „Gegen Gewalt an Frauen“ eingeladen. In dieser stellte man sich dann auch die Frage, ob die Gesellschaft vor dem Hintergrund der Migration eine besondere Aufgabe habe.

 

Bereits vor der Flucht vieler Menschen nach Europa stellte eine Untersuchung der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte europaweit einen erheblichen Handlungsbedarf fest: Eine von drei Frauen hat demnach seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren, eine von fünf Frauen wurde gestalkt, und jede zweite Frau war mit einer oder mehreren Formen der sexuellen Belästigung konfrontiert, um nur einige Beispiele zu nennen. Hinzu komme eine nicht bekannte Dunkelziffer.

 

Für Agnes Denkler von der Frauenberatungsstelle des Diakonischen Werkes ist die Gewalt an Frauen aktuell daher auch nicht neu oder von neuer Intensität. Durch die Ereignisse in der Silvesternacht auf der Kölner Domplatte ist die schon lange vorhandene Gewalt an Frauen nur stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt. 250 bis 300 vornehmlich von häuslicher Gewalt betroffener Frauen berate man alljährlich im Kreis Steinfurt. Bei einem Ausländeranteil von 10 Prozent in der Stadt Rheine mache der Anteil der betroffenen Frauen mit Migrationshintergrund in der Beratung allerdings etwa die Hälfte aus. Besonders Frauen aus der Türkei und Osteuropa seien körperlicher Gewalt ausgesetzt. Bei der häuslichen Gewalt spiele immer auch das Macht- und Kontrollverhältnis zwischen den Paaren eine große Rolle.  Frauen dürften daher nicht in eine Abhängigkeit geraten, sondern immer auch die Wahl zwischen Lebenssituationen haben, machte Agnes Denkler deutlich.

 

Prof. Dr. Daniela Haarhuis, Inhaberin des Lehrstuhls für Menschenrecht an der Hochschule in Düsseldorf, machte auf die “Schieflage“ im Strafgesetzbuch aufmerksam, was noch aus dem 19. Jahrhundert stamme. Gleichzeitig sprach sie sich gegen die Forderung nach immer neuen Gesetzen aus. Vielmehr sei die Rechtsanwendung durch die Justiz entscheidend.

 

Wiebke Gehrke, der Leiterin der Fachstelle Migration und Integration sowie dem Sozialarbeiter der Stadt Rheine, Khalihlana Razgui, blieb dann die lokale Einordnung des Themas. Durch die Schaffung „gewaltreduzierender Rahmenbedingungen“ und der Teilhabemöglichkeit an Bildung und gesellschaftlichem Leben versuche man, präventiv zu wirken. Schwieriger aber sei es, Frauen zu helfen, die mit Unrechtserfahrungen in ihren Heimatländern sozialisiert worden und mit Gewalterfahrungen nach Deutschland gekommen seien. Hier sei abzuwägen, inwieweit man vor dem Hintergrund ihrer gesellschaftlichen Erfahrungswerte in die Psyche der Menschen eingreifen dürfe.

 

Abschließend verwies Mirja Hannele Ahokas noch einmal auf die von der Europäischen Kommission für das kommende Jahr geplanten Maßnahmen hin und rief dazu auf, möglichst viele „Graswurzelprojekte“ aufzugreifen,  um der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen.

 

 

 

 

Nachruf der EUD/ KV Steinfurt

 

für Dr. Heinrich Hoffschulte, verstorben am 30.10.2016

Am 30. Oktober 2016 verstarb Dr. Heinrich Hoffschulte, der von November 1980 bis Oktober 1996 als Oberkreisdirektor des Kreises Steinfurt tätig war. Mit ihm starb ein internationaler Europäer aus Nordrhein-Westfalen, der im Jahr 2006 mit der Goldenen Ehrennadel der Europa Union Deutschland für eine 50-jährige Mitglied-schaft und sein großes Engagement für ein geeintes Europa geehrt wurde. 

                  

Seine berufliche Leidenschaft und sein ehrenamtliches Engagement galt stets dem europäischen Gedanken: So ist es u. a. ihm zu verdanken, dass der Kreis Steinfurt 1990 die Ehrenfahne des Europarats erhielt. Innerdeutsche wie internationale Partnerschaften waren für ihn etwas Selbstverständliches und lagen ihm sehr am Herzen.

 

Dr. Heinrich Hoffschulte war Vizepräsident wie auch Präsident der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas und zudem 10 Jahre Landesvorsitzender der Europa Union Nordrhein-Westfalen. Für seine langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeiten in zahlreichen Initiativen wurde der Verstorbene 1992 mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

 

Die Arbeit der Europa Union im Kreis Steinfurt erlebte während seiner Zeit als Oberkreisdirektor des Kreises Steinfurt einen enormen Auftrieb, verstand er sich doch als Motor dieser Verbandsarbeit. So übernahm er z. B. von 1990 bis 1997 den Vorsitz unseres Kreisverbandes. Dr. Hoffschulte: „Europa kann man nicht verordnen, die europäische Einigung muss man vorleben.“

 

Die Europa Union Steinfurt dankt dem Verstorbenen für sein langjähriges Engagement für und in Europa. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt insbesondere seiner Frau und Familie.

 

 

Für die Europa Union Steinfurt

 

Hubert Scharf

Vorsitzender

 

 

 

Freitag, 25. November 2016                                            Podiumsdiskussion                                                         Volkshochschule | Rheine

 

 

 

 

Europaunion stellte sich neu auf –                                                                      Vorträge und Fahrten für Interessierte

Rheine. Überparteilich und unabhängig engagieren sich deutschlandweit die über 17.000 Mitglieder der Europaunion für ein bürgernahes, verständliches Europa, für Kontakte zwischen den Menschen, für Toleranz und ein friedliches Zusammenleben. Die Landesversammlung NRW tagte am vergangenen Sonntag und wählte den Bocholter Peter W. Wahl zum neuen Vorsitzenden. Er löst damit den langjährigen, jetzt aus dem Vorstand scheidenden Staatsminister a.D. Wolfram Kuschke ab. Den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisverbandes Steinfurt, Bernd Weber, wählten die Delegierten in den Landesvorstand NRW. Die als Geschäftsführerin im Kreisverband Steinfurt tätige Anne Frie wurde in den Schiedsausschuss gewählt. Die Steinfurterin Annerose Pott bestellten die Versammlungsteilnehmer zur Rechnungsprüferin.

 

Der Kreisverband Steinfurt machte in den zurückliegenden Monaten bereits mehrfach auf sich aufmerksam.  So diskutierte man mit Experten das Für und Wider des Freihandelsabkommens TTIP, den inzwischen von den Briten beschlossenen BREXIT oder das Verhältnis zwischen Deutschland und Polen, das auf einer Studienreise nach Krakau im Herbst vergangenen Jahres noch näher untersucht wurde. Immer wieder stellen sich die Mitglieder der Europaunion in den Europa-Cafés auch den Fragen interessierter Schüler/innen.

 

Aktuell bereitet der Vorstand der Europaunion Steinfurt unter Vorsitz von Hubert Scharf gemeinsam mit Kooperationspartnern eine Podiumsdiskussion am Freitag, 25. November 2016, 19:30 Uhr, in der Volkshochschule Rheine vor. Das Thema lautet: „Gegen Gewalt an Frauen – Eine besondere Aufgabe vor dem Hintergrund der Migration“. Am Internationalen Tag „Gegen Gewalt an Frauen“ wird eine Talkrunde den Bogen von dem Frauenbild in der Europäischen Union bis zu der Situation vor Ort spannen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsbewegungen werden auch die Spannungsfelder in den Blick genommen, die sich vor allem aus den unsicheren Herkunftsländern Syrien, Iran, Irak, Eritrea und Somalia ergeben.

 

Im kommenden Frühjahr will sich die Europaunion Steinfurt mit dem Thema „Worte statt Werte? Rechtspopulismus in Europa“ beschäftigen. In diesem Zusammenhang wird die Europaunion Steinfurt auch eine Studienreise in die Niederlande anbieten. Interessierte sind herzlich eingeladen. Nähere Informationen gibt es auf den zuvor stattfindenden Veranstaltungen der Europaunion.

 

 

Foto:

Bernd Weber, stellvertretender Vorsitzender der Europaunion Steinfurt

Donnerstag, 01 September                                                         Europas Grenzen: Wir müssen reden!                           Historische Stadthalle  Wuppertal

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.eud-buergerdialoge.de      Anmeldung per E-Mail oder direkt über das Onlineformular: www.europa-union.de/buergerdialoge/europas-grenzen/veranstaltungen/wuppertal

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 24. Februar 2016   Veranstaltungsreihe: Europa vor Ort

"Brexit - eu ohne Großbritannien?"

Europa:

Ein Kontinent auf der Kippe

Info-Abend zum „BREXIT“ in der VHS-Rheine

 

Rheine. Selbst überzeugte Europäer zweifeln in diesen Wochen an eine gute Zukunft der EU. Die Euro- und Flüchtlingskrise nagen an den Grundwerten der Europäer und der in diesen Tagen zu befürchtende „BREXIT“, der Austritt Großbritanniens aus der EU, steht in dieser Woche ebenfalls auf der Agenda der Regierungschefs. Jetzt geht es darum, die vom britischen Premierminister aufgestellten Forderungen zu gewichten und eine Antwort Europas zu finden. Diese könnte entscheidend für das vielleicht schon bald durchgeführte Referendum der Briten über den Verbleib in der EU sein.

 

Könnte Europa den Austritt Großbritanniens verkraften? Wer wäre der Verlierer, wer der Gewinner einer solchen Entscheidung? Was wäre, wenn die eher europafreundlichen Schotten weiterhin der EU angehören möchten und wie ließe sich mit einer EU-Außengrenze zwischen England und Schottland leben? Fragen über Fragen, den der Kreisverband Steinfurt der Europaunion Deutschland mit seinen Partnern, der VHS und FBS-Rheine und dem europe- direct-Center Steinfurt am Mittwoch, 24. Februar 2016, 19:30 Uhr, in den Räumen der VHS-Rheine nachgehen will. Interessierte sind zu dem Info-Abend mit namhaften Referenten eingeladen. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer (05971)939-124 oder unter der Mail-Adresse post@eu-direct.info ist erforderlich.

 

Der „BREXIT“ könnte teuer werden – vor allem für Großbritannien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die Senior Advior Thieß Petersen mit verantwortet. Gemeinsam mit dem Journalisten Grahame Lucas von der Deutschen Welle und unter Gesprächsleitung von Sigrid Fretlöh vom TEAM EUROPE der Europäischen Kommission will man Antworten oder Einschätzungen auf aktuelle Fragen finden.

Zum Abschluss bietet ein kleiner Imbiss die Gelegenheit zu Gesprächen.

Eine telefonische Anmeldung zur Veranstaltung  unter Tel. (05971) 939-142 (VHS Rheine) ist erforderlich.

 

 

Freitag 25. November 2016   Veranstaltungsreihe: Europa vor Ort   Gemeinsam in Frieden leben!

Welche historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede auch zwischen den 28 Mitgliedsstaaten der europäischen Union bestehen, sie leben in Frieden miteinander. Die EU gründet auf den Werten der Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Wahrung der Menschenrechte. Das Motto „In Vielfalt geeint “ zu leben, ist eine Herausforderung auf politischer, wirtschaftlicher aber auch gesellschaftlicher Ebene. Ein friedliches Miteinander zwischen Männern und Frauen ist dabei nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Insbesondere Frauen sind oft Opfer von Gewalt, die sich aufgrund ihres Geschlechtes gegen sie richtet. Und Gewalt gegen Frauen kommt in allen Kulturen und Gesellschaftsschichten vor.

 

Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ beleuchtet eine Podiumsdiskussion, begleitet von einem Rahmenprogramm, wie das Thema auf europäischer Ebene umgesetzt wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren darüber, wie typische Konflikte friedlich gelöst werden können. Wie sieht die Gleichberechtigung in den einzelnen Staaten aus? Hat sich das Bild in der EU gewandelt? Gibt es ein EU-Frauenbild? Gibt es einen Grundkonsens?

 

Zum Abschluss bietet ein kleiner Imbiss die Gelegenheit zu Gesprächen.

 

Das aktuelle Programm wird in der Tagespresse bekannt gegeben.

 

Eine Kooperationsveranstaltung der Europa Union Kreisverband Steinfurt, des europe direct Informationszentrums Steinfurt, der Gleichstellungsbeauftragten und der VHS der Stadt Rheine.

 

Eine telefonische Anmeldung zur Veranstaltung unter Tel. (05971) 939 -142 ist erforderlich.

 

 

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